Monster Hunter World: Iceborne – Die 10 interessantesten Neuerungen im Überblick

10.08.2019 – 16:50

Monster Hunter World: Iceborne nähert sich mit Siebenmeilenstiefeln seiner Fertigstellung am 6. September 2019. Wir nehmen dies zum Anlass, noch einmal auf die zehn interessantesten Neuerungen des lang erwarteten Add-ons einzugehen. Ihr seid zwischen dem 21. und 24. August 2019 auf der Gamescom 2019? Wunderbar, denn dann könnt ihr euch am Capcom-Stand in Halle 7.1 an einer von insgesamt 48 Anspielstationen selbst ein Bild davon machen, wie vieles davon in der Praxis umgesetzt wurde.

 

Neuerung #1: Die Raufreif-Weite

Sei es nun der Uralte Wald, die Wildturm-Ödnis, das Tal der Verwesung, das Korallenhochland, die Eldorado-Höhlen oder die Heimat der Ältesten – Monster Hunter World bietet eine Vielzahl an abwechslungsreichen Szenarien. Iceborne fügt dieser Liste mit der Raufreif-Weite nun ein weiteres, gigantisches Gebiet im hohen Norden der Karte hinzu. Das Szenario unterteilt sich in mehrere Zonen und entführt euch unter anderem in klirrend kalte Höhlen, schneebedeckte Wälder sowie auf eine vereiste Hochebene. Wie gehabt können gewiefte Jäger natürlich auch hier die Umgebung zu ihrem Vorteil nutzen – etwa, indem sie gezielt eine Lawine auslösen.

 

Neuerung #2: Nie gesehene Monster

Die harschen Witterungsbedingungen der Raureif-Weite sind Heimat einer ganzen Reihe neuer, furchteinflößender Kreaturen. Der Banbaro zum Beispiel sieht aus wie eine Mischung aus T-Rex und Elch und streift für gewöhnlich friedlich durch die Gegend. Wer ihn jedoch reizt, muss sich nicht wundern, wenn der Wyvern plötzlich wütend wird und sein prunkvolles Geweih wie eine Art Planierschild verwendet. Damit formt die Bestie dann unter anderem riesige Schneebälle oder reißt ganz Bäume nieder.

 Nicht minder gefährlich ist der Beotodus. Dank eines rasiermesserscharfen Horns auf seinem Kopf und kraftvoller Flossen pflügt der Riese schwimmend durch den tiefen Schnee. Dringt ihr in sein Territorium ein, attackiert er mit blitzschnellen Sprung- und Schweifattacken. Nicht unterschlagen wollen wir darüber hinaus Velkhana. Der Drachenälteste gilt als Herrscher der Raufreif-Weite und lässt seine Gegner dank Frostatem binnen Sekunden zu Eis erstarren.

 

Neuerung #3: Aggressive Subspezies

Nebst einer Fülle neuer Monster konfrontiert euch Monster Hunter World: Iceborne mit Subspezies bereits bekannter Kreaturen. Diese sind in der Regel nicht nur optisch verändert und deutlich aggressiver, sondern überraschen zudem mit einer Vielzahl neuer Bewegungsmuster. Der Korallen Pukei Pukei etwa ist nun in der Lage, Quellen im Boden mit seinem Schnabel anzuzapfen und das so gewonnene Wasser in einem gebündelten Strahl auf seine Widersacher zu spritzen. Oder nehmen wir den Viper Tobi-Kadachi. Statt wie bisher Lichtblitze, verschießt er nun speerähnliche Giftstacheln. Doch damit nicht genug. Auch Tigrex, Nargacuga, Legiana, Barioth, Glavenus und weitere Fanfavoriten kehren in abgewandelten Varianten zurück.

 

Neuerung #4: Kälte als Stamina-Killer

Den natürlichen Bewohnern der Raureif-Weite machen die niedrigen Temperaturen nichts aus. Für die Jäger jedoch stellen Sie ein ernstzunehmendes Problem dar. Denn stapft ihr zulange durch die Kälte, setzen sich überall an eurem Körper kleinen Eiskristalle fest. Das sieht zwar ziemlich schick aus, führt jedoch dazu, dass eure Ausdauer-Anzeige langsam aber sicher immer weiter zusammenschrumpft. Bestes Gegenmittel? Selbst gebraute Heißgetränke, Wärme-spendende Kleidung und ein schnelles Bad in einer der zahlreichen Thermalquellen. Eure Rüstung braucht ihr dafür übrigens nicht ablegen.

 

Neuerung #5: Verbessertes Rüstzeug

Um sich für die Herausforderungen der Raureif-Weite zu wappnen, können Monsterjäger auf eine ganze Bandbreite neuer Ausrüstungsgegenstände zurückgreifen. Hierzu zählen unter anderem erweiterte Varianten bereits bekannter Waffen, mehrschichtige Rüstungen sowie ein Zurückschrecken-Schuss, der Monster in Notsituationen kurzzeitig auf Abstand hält. Gänzlich neu ist zudem die Klammerklaue. Im richtigen Moment abgefeuert, ermöglicht euch dieser stets mitgeführte Enterhaken, ruckzuck auf ein Monster zu springen und dieses aus nächster Nähe mit Angriffen zu malträtieren.

 

 

Neuerung #6: Die Geschichte wird fortgesetzt

Monster Hunter World: Iceborne bietet haufenweise neue Inhalte. Hierzu zählt selbstverständlich auch eine eigenständige Handlung. Diese knüpft ziemlich genau dort an, wo das Hauptspiel aufhört und wird mit einer Fülle rasant geschnittener Zwischensequenzen und Dialogen vorangetrieben. Voraussetzung um Monster Hunter World: Iceborne zu erleben, ist allerdings, dass ihr die Geschichte des Hauptspiels bereits abgeschlossen habt und euer Held Jägerrang 16 erreicht hat.

 

Neuerung #7: Der Meisterrang

Egal, ob Monster Hunter 3 Ultimate, Monster Hunter 4 Ultimate oder Monster Hunter Generations Ultimate – wenn in der Vergangenheit Neuauflagen bereits bekannter Monster Hunter-Spiele erschienen sind, ergänzten diese stets den sogenannten G-Rank. Gemeint sind komplett neue Questreihen, die Spielern erlaubten, deutlich schwierigere Varianten bereits bekannter Monster zu jagen. Monster Hunter World: Iceborne bleibt diesem Konzept treu, nennt den höheren Schwierigkeitsgrad allerdings nicht mehr G-Rank sondern Meisterrang.

 

Neuerung #8: Seliana – die Basis im hohen Norden

Dreh- und Angelpunkt des Hauptspiels war die Monsterjäger-Basis Astera. Da die Raufreif-Weite jedoch weit von Astera entfernt ist, beschließt die 5. Flotte auch in den eisigen Gefilden der Karte eine eigene Basis aufzuschlagen Der neue Stützpunkt hört auf den Namen Seliana und bietet alles, was das Jägerherz begehrt: eine Schmiede, private Quartiere, Versammlungsbereiche, eine Ressourcen- und Forschungszentrale und – ganz neu – heiße Quellen zum Entspannen sowie ein Dampfwerk. Letzteres ist das Kraftwerk von Seliana. Praktisch: Wer das Dampfwerk mit Brennstoff versorgt, hat die Chance, zusätzliche Gegenstände zu erhalten.

 

 

Neuerung #9: Reittiere

Selbst wenn man die einzelnen Areale in Monster Hunter World gut kennt, sind lange Laufwege keine Seltenheit. Mit dem Erscheinen von Iceborne wird sich dies bald ändern. Denn erstmals führen die Entwickler die Möglichkeit ein, kleinere Kreaturen als Reittiere zu nutzen. Ab einem gewissen Punkt im Spiel könnt ihr euch dann zum Beispiel auf den Rücken eines Wulg oder eines kleinen Jagras schwingen und von A nach B flitzen. Direkt steuern lassen sich die Kreaturen allerdings nicht. Vielmehr folgen sie der Route der Spähfliegen oder bringen euch zu einem vorher festgelegten Ort auf der Karte.

 

Neuerung #10: Schleuder allzeit bereit

Monster Hunter World-Fans kennen das Problem. Um die Schleuder zu verwenden, muss man im Hauptspiel die gerade aktive Waffe zunächst wegstecken. Dies kostet Zeit und Nerven und sorgt in Kämpfen nicht selten für Frust. Ganz anders in Iceborne. Hier dürft ihr die Schleuder selbst bei gezückter Waffe jederzeit nutzen. In Kombination mit der Klammerklaue fühlen sich Kämpfe so nun noch dynamischer an.